Mein Name ist Gerhard Genuit und ich arbeite seit mehr als 25 Jahren bei der Stadt Bielefeld. Hier war ich fast ausnahmslos mit der Indirekteinleiterüberwachung beschäftigt. Anfang der 90er Jahre konnten wir mit Hilfe der Sielhautuntersuchung einen Zink-Einleiter ermitteln, was mich zu dem Vorschlag veranlasste, Sielhautuntersuchungen regelmäßig an bestimmten Knotenpunkten im Kanalnetz durchzuführen, um einen Überblick über die momentane Belastung und deren Tendenz zu haben.

So konnten bis heute einige Einleitungen, die den betreffenden Emittenten oft gar nicht bewusst waren, beseitigt werden, ohne dass die landwirtschaftliche Verwertung des Klärschlammes, zumindest nach den damals geltenden Grenzwerten, gefährdet gewesen wäre.

Eine weitere Entwicklung, an der ich maßgeblich beteiligt war, ist das Anlagen- und Indirekteinleiterkataster der Stadt Bielefeld. Da die Sielhautuntersuchung ein integrierter Bestandteil des Katasters ist, stelle ich es auf dieser Seite auch in seinen Grundzügen vor.